Die Tübinger Straße

Im Osten des Rotebühlplatzes, rund um den Abgang zur Stadtbahn oben an der Königstraße, führt die Tübinger Straße in das Gerberviertel hinein. Während die parallel dazu verlaufende Marienstraße die Fortsetzung der Königstraße bildet, holt die Tübinger Straße Fußgänger ab, die von der Hirschstraße her kommen.

Im Sommer und Herbst 2012 hat die Tübinger Straße eine Auffrischung erfahren. Die Stadt Stuttgart setzte hier erstmals das Konzept Shared Space um, bei dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind, mit der Regel „rechts vor links“. Die Idee dahinter ist, dass in gegenseitiger Rücksichtnahme alle schneller und sicherer an ihr Ziel gelangen: Fußgänger, Fahrräder, Autos.

Und so führt durch die Mitte der Tübinger Straße jetzt ein Asphaltband für die Autos und Fahrräder. Rechts und links davon lässt es sich auf weißem Pflasterstein trefflich flanieren – etwas, was man in dieser Straße bisher weniger tat. Verkehrsschilder sind kaum noch zu finden, Stellplätze gibt es lediglich für Fahrräder. Dafür stehen in großen Metalltrögen Bäume, und Bänke laden zum Ausruhen ein.

Tübinger Straße früher
Die Tübinger Straße früher
Bild: G2 Landschaftsarchitekten
Die neue Tübinger Straße
Die neue Tübinger Straße im März 2013
Bild: Arne Klett

Der Abschnitt vom Rotebühlplatz bis zur Sophienstraße ist im November 2013 offiziell eröffnet worden. Im Jahr 2014 was dann noch der Abschnitt von der Sophienstraße bis zur Paulinenbrücke dran.

Wir GERBER-Macher freuen uns sehr, dass nun eine so schöne und innovativ gestaltete Straße zu den Toren des GERBER führt. Am Eröffnungsfest waren wir selbstverständlich beteiligt und haben kräftig mitgefeiert.

Video: Stadt Stuttgart

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