Lea und Marc unterwegs im Gerberviertel. Bild: Arne Klett

Das GERBER als Chance für das Gerberviertel

Der Name sagt es schon: In diesem alten Stuttgarter Stadtteil ist früher gegerbt worden. Wichtig dafür war der Nesenbach, der heute unterirdisch verläuft.

Der Zweite Weltkrieg zog das Gerberviertel stark in Mitleidenschaft. Danach entstanden einfache Arbeiterunterkünfte, und es siedelten sich verschiedene Handwerker, Händler und Dienstleister an. In den 80er-Jahren sanierte die Stadt das Gerberviertel als Wohnquartier. Zurzeit leben rund 800 Menschen hier.

Gerberviertel-Fest
September 2013: In der Tübinger Straße steigt das zweite Gerberviertel-Fest. Bild: Andrzej Jan Estko

Neue Perspektiven

Eine Großbaustelle bringt zuerst mal Lärm und Staub mit sich. Doch die ansässigen Geschäftsleute haben erkannt, dass das GERBER Perspektiven eröffnet. Dies vor allem, seit der dritte Eingang durch die Tübinger Straße 22 sicher war: Er verbindet das Einkaufszentrum mit dem Gerberviertel. Und seit Straßen und Plätze verschönert werden, namentlich die Tübinger Straße und die Marienstraße. Man freut sich inzwischen auf die neue Laufkundschaft. Es hat sich eine Initiative von Menschen gebildet, die hier arbeiten und/oder wohnen; im Frühjahr 2013 wurde der Verein „Gerberviertel“ ins Leben gerufen. Es bestehen viele Ideen, um das Potenzial auszuschöpfen, über welches das Viertel zweifelsohne verfügt. So gab es bereits drei Gerberviertel-Feste sowie Ausstellungen, Installationen, thematische Führungen ... Weitere Aktionen sind in der Pipeline.

Video: Unser Gerberviertel

Geschäftsleute aus dem Gerberviertel über ihren Stadtteil und darüber, dass hier im Herbst 2014 das GERBER eröffnet wird.

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